Mit der Impact Ladder kannst Du visualisieren, ob Dein Produkt wirklich Nutzen für Deine Kunden stiftet. Sie kann Dir als einfache Alternative zu einer Job Map dienen, da sie übersichtlicher und komprimierter ist. Umgekehrt kannst Du eine umfangreiche Job Map mit Dutzenden Job Steps und Micro Jobs zu einer Impact Ladder zusammenfassen.

Wie funktioniert die Impact Ladder?

Mit der Impact Ladder stellst Du eine logische Verbindung zwischen dem Bedarf Deiner Kunden und Deinem Produkt oder Service her. Auf diese Weise kannst Du Probleme und Risiken zwischen einzelnen Stufen sichtbar machen. Zeitgleich dient Dir die Impact Ladder als Tool, das Du während Kundeninterviews nutzen kannst, um herauszufinden, ob Du mit Deinem Produkt wirklich einen Nutzen für Deine Kunden stiftest.

Agile Strategy als Beispiel für die Impact Ladder

Damit Du Dir besser vorstellen kannst, welchen Nutzen Dir die Impact Ladder bietet, veranschaulichen wir Dir ihre Funktionsweise anhand unseres Virtual Flipped Classroom Agile Strategy.

Was ist der Main Job unserer Zielgruppe?

Zunächst geht es darum, die Hauptaufgabe (Main Job) zu erfassen, die Deine Kunden oder Deine Zielgruppe erledigen möchten. Der Main Job unserer Zielgruppe ist es, die eigene Geschäftsidee umzusetzen. Dabei ist es zunächst gleich, ob es sich um einen traditionellen Großkonzern, Freelancer, Solo-Selbständige oder um ein StartUp handelt. Selbst Produkt Owner von Scrum Teams haben diesen Main Job. (Deshalb sprechen wir auch gerne von sogenannten Job Performern statt von einem Kundensegment.)

Impact Ladder - Main Job

Für sich allein genommen sorgt dieser Main Job allerdings noch nicht für ausreichend Klarheit, weshalb wir ihn um zwei wichtige Aspekte, sogenannte Clarifier, ergänzen. Der Kontext, in dem der Main Job abgeschlossen werden soll, ist dadurch gekennzeichnet, dass unsere Job Performer häufig gerade erst damit begonnen haben, ihre Geschäftsidee umzusetzen und aktuell wenig bis keine Kenntnisse über ihre eigene Zielgruppe, ihr Produkt und ihren Markt besitzen