Am letzten Mittwoch fand unser zweiter FrooC zum Thema Liberating Structures statt. Wir sind sehr stolz, dass wir Anja Ebers als Gast-Expertin gewinnen konnten. Denn sie hat uns gezeigt, wie man Online-Meetings mit Liberating Structures besser gestalten kann.

Liberating Structures sind ja gerade in aller Munde und werden von vielen Menschen ausprobiert und genutzt. Aber lassen sie sich auch für Online-Meetings nutzen? Und wenn ja wie? In unserem zweiten FrooC wollten wir genau das herausfinden. Ob wir dabei erfolgreich waren, kannst Du in dem oben verlinkten Video erfahren.

FrooC Nr.2 – Liberating Structures

Ausprobiert haben wir in diesem FrooC die Liberating Structures Impromptu Networking, die UX Fishbowl und TRIZ. Da wir relativ wenige Teilnehmer waren, musst wir stellenweise ein klein wenig improvisieren. Das tat der Sache selbst allerdings keinen Abbruch, da es auch so gut funktioniert hat. Für mich war diese Erkenntnis eher eine gute Nachricht. Häufig wird ja gesagt, dass bestimmte Formate nicht funktionieren, weil zu viele Teilnehmer dabei sind. Für Liberating Structures gilt also vielmehr: je mehr Teilnehmer dabei sind, desto besser funktioniert das Ganze!

Breakout Rooms sind besonders wichtig

Die wichtigste Erkenntnis war für mich allerdings, dass Liberating Structures in Online-Formaten nur funktionieren, wenn die genutzte Video- bzw. Konferenzsoftware sogenannte Breakout Rooms anbietet. In unserer Session nutzten wir beispielsweise zoom. (Microsoft Teams bietet aktuell leider keine vergleichbare Funktion.)

Es reicht allerdings nicht, die Breakout-Room-Funktion technisch umzusetzen, sondern die Teilnehmer eines solchen Online-Workshops müssen zumindest grundlegend wissen, wie Breakout Rooms funktionieren und wie sie sich im virtuellen Raum bewegen können. Besonders dann, wenn durch Breakout Rooms gleich mehrere virtuelle Räume erzeugt werden.

Chatfunktion mal anders

Richtig klasse war auch die Mad Team Party (im Video ungefähr ab 1h 4m)! Hier hat uns Anja recht eindrucksvoll demonstriert, dass man auch bereits bekannte Features wie einen ganz normalen Chat mit ein paar Kniffen ganz anders nutzen kann. Die Mad Tea Party war für mich eines der Highlights des FrooC’s, obwohl sie gar keine Liberating Structure ist.